In der heutigen Sprache werden Familien, die sich aus verschiedenen Verbindungen zusammensetzen,  ja Patchworkfamilien genannt. Aus einer solchen Familie stamme ich.
 Meine Familie setzte sich aus drei Familien zusammen:
Erste Familie meiner Mutter
 Erste Familie meines Vaters
Ehe meiner Eltern
 Für mich war es immer :
Meine Familie:
Brüder, Schwägerinnen, Nichten, Neffen, Onkel, Tanten, Vettern und Basen, egal, ob mit mir blutsverwandt, oder nur mit meinen Brüdern
Bei uns zu Hause war Treffpunkt, und manche Geschichte wurde hier mit einem Augenzwinkern für die Nachwelt erhalten.

Das bin ich, denn nun habt Ihr lange genug die Hexe gesehen, aber seid ehrlich: eine gewisse Ähnlichkeit besteht 

das bin ich

 

Rosemarie wurde ich getauft, geboren wurde ich  im Zeichen des Wassermanns Anno 195? 
Ich bin aber kein Falscher.

Ich war das 9.Kind und das Nesthäkchen in unserer zusammengewürfelten Familie.
 Dazu noch das einzige lebende Mädchen.
Meine Brüder, Schwägerinnen, Nichten und Neffen hatten es wirklich nicht leicht mit mir.
Geboren und aufgewachsen bin ich in Oberhausen /  Rheinland.
Dort ging ich auch zur Schule.

 An dieser Stelle schnell einen Dank an meinen verstorbenen Klassenlehrer. Ihm habe ich es zu verdanken, daß ich die altdeutsche Schrift sowie Sütterlin lesen und schreiben kann, das Schreiben hat mich manche Träne gekostet! Er hat es nur nie geschafft,  mir "schön schreiben" beizubringen. Auf allen Zeugnissen wurde mir ein "ausreichend" bescheinigt, ich glaube ein "gut" würde ich wohl heute noch nicht bekommen.


Danke vor allem auch an meine Mutter, die mir so viele Geschichten von "früher" erzählte.
Mich immer mit Lesestoff versorgte.
Mir ihre Dokumente anvertraute, und ich glaube, die Fotoalben sind bei mir auch in guten Händen gelandet.

 


akten

 

In den Ferien ging es meistens zu meiner Tante in den Westerwald, manch einer mag heute denken:
`wie langweilig!`
 
 Für mich sind damit sehr schöne Erinnerungen verbunden.

Nach der Volksschule machte ich eine Ausbildung zur "geprüften Hauswirtschaftlichen Gehilfin" im Diakoniewerk Düsseldorf - Kaiserswerth.

Daher wohl meine Abneigung gegen Hausarbeit!

Glücklich bin ich aber, wenn viele Leute an meinem Tisch sitzen und gemeinsam  die Produkte meiner Küche genießen.

Danach besuchte ich die Krankenpflegevorschule des Diakoniewerks, um dann mit 18 Jahren dort die Ausbildung zur Krankenschwester zu beginnen. Die Zeit in Kaiserswerth hat mich für mein Leben geprägt, und manch eine dort erworbene Macke habe ich mir bis heute erhalten.
Dieser Beruf hatte es mir angetan , und ich übte ihn bis zu meiner Berentung aus 


1971 zog es mich in den Westerwald. Ich schlug mein Domizil in Hachenburg auf.
1973 erfuhr mein Leben eine Wende, ein Mann schlich sich in mein Herz.
Darum zog ich dann 1974 der Liebe wegen nach Dierdorf im Westerwald

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